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Reiben mit Wendeschneidplatten-Werkzeugen
verlängert.
Bisher werden zum mehrschneidigen Reiben ausschließlich Werkzeuge mit gelöteten Schneiden verwendet. Einen Schritt in Richtung Flexibilität durch Modularisierung ging Dihart® vor geraumer Zeit mit den innovativen REAMAX® -Hochgeschwindigkeits-Reibwerkzeugen. Basierend auf dem Funktionsprinzip der Dihart®-Einwegköpfe boten sie bereits den Vorteil austauschbarer Reibköpfe. Erheblich weiter führt nun die Entwicklung des Reibens mit Wendeschneidplatten-Werkzeugen. Auch hier wird die Technologie der tangentialen Schneidenanordnung angewandt. Jede Wendeschneidplatte hat zwei nutzbare Schneiden. So sind die Platten in ihrem konkret zugeordneten Plattensitz drehbar. Darüber hinaus lässt sich jeder Träger mehrfach mit diesen angefertigten Wendeschneidplatten bestücken. Das Schleifen der Platten auf dem Trägerwerkzeug gewährleistet die zum Reiben erforderliche Präzision und Oberflächengüte. Neubestückungen lassen sich beim Hersteller ohne Wärmebehandlung durchführen. So wird eine hohe Lebensdauer des Trägerwerkzeugs erreicht. Wendeschneidplatten und Plattensitze sind mit Buchstaben gekennzeichnet, um die richtige Zuordnung zu gewährleisten. Zahlenmarkierungen stellen sicher, dass alle Wendeschneidplatten die gleiche Lage haben.
Außer mit Schneidringen kann das Reiben mit Wendeschneidplatten in den Durchmesserbereichen 45 bis
140 Millimeter auch über Monoblockwerkzeuge realisiert werden. Selbstverständlich sind hier mehrstufige Lösungen möglich. In den Durchmessern 65 bis 140 Millimeter sind die Schneidringe kompatibel mit dem bestehenden Standardprogramm. Darüber hinaus liefert die KOMET GROUP in den Durchmessern 45 bis 65 Millimeter Wendeschneidplatten-Reibköpfe auch mit der neuen REAMAX® TS Trennstelle. Nachstellbare Wendeschneidplatten für kleinste Bohrungstoleranzen, auf einstufigen Schneidringen und Monoblock-Werkzeugen, ergänzen künftig das Produktprogramm. Mit entsprechenden Schneidstoff- und Beschichtungsvarianten erlauben die neuen Wendeschneidplatten-Reibwerkzeuge die Bearbeitung unterschiedlichster Materialien mit hohen Standzeiten.
Artikel erschienen in WT 101 auf Seite 14.
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