|
Rippenfräser für den Werkzeug- und Formenbau
Ausgehend davon, dass sich beim Rippenfräsen folgende Probleme ergeben können: extrem ungünstiges Verhältnis von Rippentiefe zu Rippenbreite, ungenaue bis beschädigte Rippen durch unkontrollierbares Abdrängen des Werkzeugs, ungenaue Übergänge und Absätze nach einem Werkzeugwechsel und Neustart, Werkzeugbruch durch ungenügenden Austrag der Späne aus der gefrästen Nut, falsche Frässtrategie und dadurch Werkzeugbruch sowie Verletzung der Rippenkontur, schlechte Zugänglichkeit des Werkstücks durch Störkanten, eingeschränkter Einsatz des Werkzeugs durch ungeeignete Spannaufnahme, zu umfangreiches Rippenbild, wurde bei HAM die spezielle Rippenfräser-Baureihe 40 entwickelt.
Erhältlich in vielen Durchmesser- und Längen-Abmessungen, zeichnen sich die Rippenfräser aus Vollhartmetall vor allem durch einen konischen Hals mit Radiusübergang zum Schaft, einem extrem starken Kern, eine Beschichtung für harte Werkstoffe und eine Durchmesser-Toleranz von 0/-0,01 mm aus. Mit den Rippenfräsern ist ein prozesssicheres Bearbeiten und Herstellen von Rippen in Spritzguss-, SMC oder Druckgusswerkzeugen zu erzielen. Die gefrästen Oberflächen sind qualitativ so gut, dass sich die manuelle Nacharbeit in engen und klar kalkulierbaren Grenzen hält, während erodierte Rippen in der Regel einer aufwändigen Nacharbeit bedürfen, um eine sichere Entformung des Spritzguss-, SMC-, Druckguss-Werkstücks zu gewährleisten.
Artikel erschienen in WT 101 auf Seite 18.
Zuruck zur Inhaltsverzeichnis Heft Nummer 101