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VHM- Schaftgewindefräser in der Medizintechnik
Der größte Vorteil liegt darin, dass es sich hier um ein spanendes Fertigungsverfahren handelt, wodurch es nicht zu den gefürchteten Einschlüssen von Spänen oder Schmiermittel kommen kann.
Aufgrund der in der Medizintechnik verwendeten Werkstoffe wie z.B. Titan, ist der Einsatz von Gewindebohrern sehr beschränkt. Durch das Verklemmen der Späne kommt es hier häufig zum Werkzeugbruch, wodurch das Werkstück nicht mehr verwendet werden kann. Man erreicht beim Gewindefräsen von Großserien enorme Taktzeitverkürzungen im Vergleich zum Gewindewirbeln, bei welchem Gang für Gang gefräst werden muss.
Zusammengefasst ergeben sich folgende Vorteile:
• Keine Einschüsse von Schmiermittel und Spänen
• Werkzeugbruch führt nicht zwingend zum Ausschuss
• Taktzeiteinsparungen durch 1-2 Vollkreise für das komplette Gewinde.
Artikel erschienen in WT 102 auf Seite 10.
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