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Micro-Copy-Programm
Die Schäfte bestehen aus Stahl oder Hartmetall und sind jeweils mit Innenkühlung versehen. Dejan Strtak, Technischer Anwendungsberater von Kempf: «Die hochgenau geschliffenen und überaus steifen Ausdrehhalter zeichnen sich unter anderem durch ihren sehr exakten Plattensitz aus. Es gibt die Kopierhalter mit Schaft-Durchmesser 6,0 mm und 8,0 mm. Damit wird das bestehende System von 10,0 mm Durchmesser aufwärts nach unten hin hervorragend ergänzt. Neu sind die Wendeplatten des Typs GC..04.. im Kempf-Sortiment. Die Form mit 45° ermöglicht aufgrund der stabileren Auslegung die Innen-Kopierbearbeitung ab 6,0 mm mit wechselbaren Wendeplatten. Die Kopierwerkzeuge des Wendeplattentyps «G» sind mit den Anstellwinkeln von 5°, 40°, 67,5°, 95° und 113° erhältlich. Die schlankeren «V»(35°)-Platten gibt es mit Anstellwinkeln von 5°, 50°, 72,5°, 95°, und 113°.
Der Clou sind aber die Wendeschneidplatten selbst. Und dabei geht es nicht einmal in erster Linie um die Miniaturisierung. Die wurde erreicht, indem Kempf das l-Maß, die Schneidkantenlänge also, von fast 7 mm auf 4,384 mm bzw. 5,405 mm reduzierte. So konnte der Bmin Wert zum Beispiel von 11,0 auf 6,0 mm gesenkt werden.
Gerade in den engen Bohrungen, für die diese Werkzeuge ausgelegt sind, ist optimaler Spanabfluss auch bei schwierigen Materialien von größter Bedeutung.
Dejan Strtak: «Daher gibt es die neuen kleinen Kopier-Wendeplatten in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel beim Hartmetall: Es steht zum einen die unbeschichtete Feinstkornsorte DX2 für Guss, Kunststoff, Alu sowie rostfreie Stähle zur Verfügung, zum anderen die beschichtete neueste Universalsorte DX70 für Leichtmetall, Stähle und Superlegierungen.»
Artikel erschienen in WT 102 auf Seite 15.
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