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HPR-Dehnreibahlen - Reiben ersetzt Honen bei Klimakompressoren
Honen ersetzt durch HPR
Bei einem der größten Hersteller für Klimakompressoren sind bisher die Kolbenbohrungen der Pumpengehäuse aus Grauguss zur Fertigbearbeitung gehont worden. Da die restlichen Bearbeitungen auf Bearbeitungszentren durchgeführt wurden, stellt das einen erheblichen zusätzlichen Aufwand dar. Eine kostengünstigere Lösung wurde gesucht und in einer HPR-Hochleistungsreibahle von MAPAL gefunden. Heute werden mehrere Modelle von Pumpengehäusen mit HPR-Reibahlen bearbeitet, wobei der Kolbendurchmesser bei den verschiedenen Ausführungen 30 - 35 mm und die Durchmessertoleranz 20 µm beträgt. Die Toleranzen der Rundheit und Zylinderform liegen bei 5 µm und die Oberflächengüte ist mit Ra 0,4 - 0,6 µm toleriert.
Lösung: HPR-Dehnreibahlen mit PCBN Schneiden
Der eng tolerierte Durchmesser der Bohrungen im Bereich IT6 ist eine echte Herausforderung für gelötete, mehrschneidige Reibahlen - insbesondere weil die Schneiden bei der Gussbearbeitung, selbst beim Einsatz von PCBN, relativ schnell verschleißen. Die Durchmessertoleranz kann dann nicht mehr gehalten werden, auch wenn die anderen Anforderungen an die Bohrungsqualität noch weit innerhalb der zulässigen Toleranzen liegen. Deshalb hat MAPAL die HPR-Dehnreibahle entwickelt.
Artikel erschienen in WT 104 auf Seite 14.
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