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Formbohren: Neues System senkt die Fertigungskosten
Mit jedem Werkzeugwechsel an Drehautomaten geht wertvolle produktive Zeit verloren. Bei Verschleiß der Formbohrer bedeutete bisher das Wechseln einen hohen Zeitaufwand mit der Folge enormer Kosten durch Stillstandzeiten. Diese Stillstandzeiten stehen in den Herstellkosten viel zu oft in keinem vertretbaren Verhältnis zu den Stückerlösen.
Das Unternehmen Schwanog hat sich bisher vor allem als Spezialist hochproduktiver Lösungen für das Außenstechen und Innenstechen am Markt profiliert. Mit dem Formbohren erschließt Schwanog nun ein vollkommen neues Anwendungsfeld, das wiederum ideal in die unternehmenstypische Prozesskette passt. Diese ist geprägt von individuellen Werkzeuglösungen nach kundenspezifischen Abmessungen und Losgrößen von 3 - 50 Stück. Diese werden trotz der gegebenen Komplexität wirtschaftlich und effizient gefertigt.
Schwanog hat zunächst das Formbohren, die Kostensituation und die Potentiale zur Optimierung intensiv analysiert. Mit dem Ziel, die Prozesskosten bei höchster Bearbeitungsqualität markant zu reduzieren, haben die Schwanog Techniker eine neue Systemlösung entwickelt, die bereits in ersten Praxisanwendungen beeindruckende Ergebnisse gezeigt hat.
Die Schwanog Formbohrer basieren auf dem bewährten PWP-System mit Schaft und Wechselplatte. Die Wechselplatte ist auf Umschlag profilgeschliffen und ausgespitzt. Dank des Schwanog Wechselplatten-Systems verbleibt der Schaft des Formbohrers in der präzise eingestellten Arbeitsposition. Bei Verschleiß der Bohrgeometrie wird bei Schwanog Werkzeugen jeweils nur die Platte gewechselt. Im Ergebnis erzielt diese neue Generation von Formbohrern um bis zu 60 % Kosteneinsparung dank deutlich reduzierten Rüstzeiten. Die spürbar leichtere Handhabung durch einfaches, schnelles Wechseln ist ein ebenso überzeugendes Argument wie die längeren Standzeiten durch die Premium-Qualität der Schwanog Wechselplatten.
Artikel erschienen in WT 104 auf Seite 23.
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