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MEGA-Deep-Drill - Tieflochbohren mit Vollhartmetall-Spiralbohrern
In der Fertigung von Bauteilen
aus Aluminiumguss steht der Vollhartmetallbohrer im Wettbewerb zu
Bohrwerkzeugen mit aufgelöteten PKD-Schneiden. Aufgrund der kurzspanenden Eigenschaften dieser Legierungen werden weitestgehend geradegenutete Bohrer verwendet, die jedoch einen höheren Kühlmitteldurchfluss zum Ausspülen der Späne aus der Bohrung erfordern. So ist es wenig verwunderlich, dass auch in der Aluminiumbearbeitung zunehmend Spiralbohrer eingesetzt werden, wenn es um höchste Zerspanleistungen geht. Trotz aller Stärken, welche Vollhartmetallspiralbohrer bieten, konnten sie sich jedoch bisher noch nicht flächendeckend zum Herstellen von Bohrungen über 15xD gegenüber den klassischen Einlippentieflochbohrern (ELB) durchsetzen.
Das ändert sich jetzt mit dem MAPAL MEGA-Deep-Drill. Durch die voll ausgereifte Stirn- und Nutgeometrie wird eine optimale Spanbildung und –abfuhr sichergestellt. Zusätzlich erzeugt die Stirngeometrie niedrige Vorschubkräfte bei sehr guten Selbstzentriereigenschaften. Darüber hinaus besitzt der MEGA-Deep-Drill eine hohe Kantenfestigkeit, um auch optimale Ergebnisse beim Bohrungseintritt und –austritt zu erzielen. Insbesondere der 4-Flächenanschliff mit S-Ausspitzung bietet eine erhebliche Leistungsfähigkeit.
Besonders glatte Spanräume mit einem Querschnittsprofil, welche die Späne eng einrollen, aber nicht einklemmen, sind weitere Merkmale des Tieflochbohrers von MAPAL. Die hohe Leistungsfähigkeit und Prozesssicherheit wird unterstützt durch die spezielle Hartmetallsorte des MEGA-Deep-Drills. Sie garantiert die nötige Biege- und Scherfestigkeit bei guter Elastizität, um mit höchsten Vorschüben fahren zu können. Das minimiert und unterbindet Vibrationen und Schwingungen.
Das Standardprogramm des MAPAL MEGA-Deep-Drills erstreckt sich über den Durchmesserbereich von 3 mm bis 16 mm. Bohrtiefen von 15xD bis 30xD sind dabei erhältlich. Zusätzlich weisen alle Tieflochbohrer eine Innenkühlung für die optimale Kühlung der Schneiden auf.
Artikel erschienen in WT 106 auf Seite 12.
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