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Aluminium effizienter bearbeiten
Ganz speziell für Al – der neue PKD-Aufsteckfräser (PKD-Plan-Eckfräser) des Spezialisten für Hartmetallwerkzeuge, HAM Andreas Maier GmbH, mit Sitz in Schwendi-Hörenhausen, bietet weitaus mehr als nur eine Alternative zu entsprechenden Wendeschneidplatten-Werkzeugen. Als modulares Werkzeugsystem aufgebaut, bilden ein massiver Aufnahme- und Spannschaft (Monoblock) sowie der eigentliche Aufsteckfräser die beiden Hauptkomponenten. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass der Aufsteckfräser bei Bedarf problemlos ausgetauscht werden kann, wahlweise durch einen größeren Fräser oder im Verschleißfall. Der Verschleiß ist allerdings als nur sehr gering zu bezeichnen und im Normalfall sind sehr hohe Standzeiten gewährleistet. Der PKD-bestückte Aufsteckfräser ist einem vergleichbaren Werkzeug mit Wendeschneidplatten-Bestückung in allen Belangen überlegen und lässt sich sogar ganz einfach nachschleifen.
Der hochgenaue Aufsteckfräser ist mit präzisen PKD-Schneiden versehen und diese sind fest eingelötet. Dadurch entfallen die Montage und das Einstellen der Schneiden gänzlich und es gibt auch keine Montage- bzw. Einstellfehler. Daraus wiederum resultieren ein mit nur 0,003 mm Abweichung sehr genauer Planlauf und auch ein exakter Rundlauf mit nur max. 0,01 mm Abweichung ist gegeben. In Kombination mit der ungeraden Zähnezahl und der positiven Schneidengeometrie verbessern sich die Oberflächengüte und die Bearbeitungsgenauigkeit, zumal die Bauweise und die erwähnte ungerade Zähnezahl Schwingungen weitestgehend vermeiden. Der PKD-Aufsteckfräser ist universell für die Bearbeitung von Dichtflächen wie für die Bearbeitung von Plan- und Anlageflächen geeignet.
Dank der wie erwähnt fest eingelöteten PKD-Schneiden sind Schnitttiefen bis max. 8 mm möglich. Dabei sorgt die positive Schneidengeometrie dafür, dass die Maschinenleistungen nicht voll abgefordert werden müssen und trotzdem hervorragende Zerspanraten zu erzielen sind. Dazu trägt natürlich auch die vergleichsweise hohe Zähnezahl ihren Gutteil bei. Der neue PKD-Aufsteckfräser dient zur Schrupp- und zur Schlichtbearbeitung von Werkstücken aus Aluguss wie aus Aluvollmaterial. Dabei sind hohe Vorschübe und insgesamt sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten möglich, so dass sich die Bearbeitungszeiten reduzieren. Weitere Vorteile sind die schon angeführte Möglichkeit des Nachschleifens und die erhebliche Kostenreduktion durch die Verwendung nur eines Aufnahme-/Spannschafts für die Aufnahme der zwei Aufsteckfräser in den Durchmessern 40 und 50. Der PKD-Aufsteckfräser mit dem Durchmesser 63 mm hat demnach einen eigenen Schaft, der jedoch auch für die Aufnahme von 1D- und 2D-Messerköpfen zu verwenden ist.
Artikel erschienen in WT 107 auf Seite 10.
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