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„Supra SKE“ hält Rechts- wie Linkslauf mit bis zu 50 Nm aus
Hohe Entwicklungsvorgaben
Hochleistungsfähige Akkuschrauber haben im Gegensatz zu netzbetriebenen Maschinen mehr Power im Drehmoment und können auch im Linkslauf mit diesem hohen Drehmoment betrieben werden. Daher sind sie in allen Bereichen von Industrie und Handwerk im Einsatz. Bisher fehlte es aber deutlich an umsetzbarer Kraft im Linkslauf, die meist bei 10 Nm endete; zu wenig für hartnäckige Anforderungen. Bei mehr Maschinenpower zog sich bisher entweder das Bohrfutter zu sehr fest, oder das Werkzeug rutschte durch, weil das Futter die gewaltigen Kräfte, etwa beim Schlageinsatz, nicht kompensieren konnte.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Supra SKE Futter ist ein schlagbohrfestes, schlüsselloses Schnellspannbohrfutter insbesondere für Lithiumbatterie betriebene Akkugeräte im Premiumbereich. Es ist verfügbar für alle gängigen Schäfte und Größen und kann zum Bohren, Schrauben, Schlagbohren und Schlagschrauben eingesetzt werden. Durch Kunststoff- und Blechfunktionsteile ist es wesentlich leichter und kürzer als vergleichbare Bohrfutter. Dabei ist das innovative Haltesystem mit geraden und flächigen Backen so konzipiert, dass das Werkzeug selbst im Linkslauf bei bis zu 50 Nm Belastung nicht durchrutscht oder sich unlösbar festzieht.
Trotz hoher Haltekräfte leicht zu Lösen
Hans-Dieter Mack: „Durch den innovativen Spannmechanismus lässt sich das Werkzeug problemlos fixieren. Selbst kleinste Durchmesser werden bei Schieflage automatisch in die Mitte gezogen und zentriert. Mittels einer kurzen Drehung am Futterkörper rastet der Verschluss ein, und mit einer abschließenden, leichten Drehung hält das Werkzeug bombenfest. Die sichere Spannung ist auch bei einem schnellen Spindelstopp und jeglichen Vibrationseinflüssen gewährleistet. Beim Lösen kommt aufgrund des innovativen Öffnungsmechanismus ein weiterer Vorteil von Supra SKE zum Tragen: Mit zwei Fingern lässt sich das Futter ohne Kraftanstrengung öffnen und gibt das Werkzeug mit einem „Klick“ wieder frei.“
Artikel erschienen in WT 107 auf Seite 31.
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