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Perfektes Team geht mühelos in die Tiefe Präzise Spiralbohrer mit Innenkühlung
Eine
besondere Herausforderung in der spanenden
Fertigung sind Bohrungen mit 8xD oder 16xD
Durchmesser. Für diese tiefen Bohrungen hat sich
das System aus zwei Schritten bewährt, bei dem ein
Pilotbohrer die Bohrung zentriert und ein
innengekühlter spiralisierter Bohrer die Arbeit
beendet. Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation
GmbH, Werkzeugspezialist aus Königsbach-Stein,
macht sich dieses Prinzip zu Nutze: Sie hat auf
dieser Grundlage ein System hochpräziser
Mikro-Bohrwerkzeuge speziell für tiefe Bohrungen
in hochfesten und zähen Materialien entwickelt.
Die Vorteile der Innenkühlung auf den Mikrobereich
zu übertragen, stand bei der Entwicklung des
Bohrkonzeptes im Vordergrund. Das Zecha-System
für tiefe Bohrungen bei kleinen Durchmessern
besteht aus den leistungsfähigen
Mikro-Pilotbohrern der Serie 612 und den
hochpräzisen Spiralbohrern mit Innenkühlung der
Serie 635. Das Werkzeugkonzept ermöglicht tiefe
Bohrungen ab einem Durchmesser von 0,75 mm bis zu
einer Länge von 24xD – mit besten
Oberflächengüten. Gut angebohrt, ist halb
vertieft Die Pilotbohrer der Serie 612 sind
charakterisiert durch extrem stabile Schneidkanten
und degressive Spannuten, die einen hervorragenden
Spänetransport gewährleisten. Premium-Hartmetall
und polierte Schneiden ermöglichen lange
Standzeiten und prozesssicheres Bohren – auch bei
großen Stückzahlen in der Serienproduktion. Die
Werkzeuge sind in den Abmessungen von 0,5 bis 4,0
mm Durchmesser erhältlich. Sie sind auch das
Werkzeug der Wahl, wenn nur eine Bohrung mit 2xD
gemacht werden muss. Damit die Tiefenbohrung
perfekt geführt und genau positioniert werden
kann, muss sie exakt zentriert sein. Der
Mikro-Pilotbohrer von Zecha erledigt diese
Anforderung schnell und hochpräzise, denn er ist
in seiner Durchmessertoleranz perfekt abgestimmt
auf die Innenkühlungsbohrer. Präzise in die
Tiefe gehen Im zweiten Schritt kommen dann die
Bohrer der Serie 635 mit Innenkühlung zum Einsatz.
Auch die kleinsten mit einem Durchmesser von 0,75
mm ermöglichen hochpräzise Bohrungen bis zu einer
Länge von 24xD mit einer beeindruckenden
Standzeit. Die Rauhtiefe der fertigen Bohrung ist
oftmals so gut, dass auf ein anschließendes Reiben
der Bohrungen verzichtet werden kann. Die
Innenkanäle des Zecha-Mikrobohrers haben einen
größeren Durchmesser als herkömmliche Werkzeuge
und sind für den maximalen Durchfluss der
Kühlschmierflüssigkeit optimiert, was zu einer
verbesserten Oberflächenqualität der Bohrungen
führt. Unter anderem gelingt das durch eine
Turbokammer, mit der die Mikrobohrer bis zu einem
Durchmesser von 2,05 mm ausgestattet sind. Sie
erhöht die Kühlmittelmenge an der Spitze bei
gleichbleibendem Druck. Dieser Sachverhalt trägt
neben den großen Innenkühlkanälen dazu bei, dass
die Standzeit gegenüber trockener Bearbeitung um
ein Vielfaches ansteigt. Erhältlich in den
Durchmessern 0,75 bis 4,00 mm in den Längen 8xD,
16xD und 24xD sorgen die optimierte Geometrie und
verstärkte Ausspitzung der Mikrobohrer für eine
hohe Schneidenstabilität. Für die Werkzeuge wurde
ein besonderes Hartmetall der
Super-Feinkorn-Qualität verwendet. So sind die
Mikrobohrer bestens zum Einsatz in hochfesten und
zähen Materialien gerüstet. Angepasste
Beschichtung Um Werkzeuge noch widerstandfähiger
gegen Verschleiß und Wärmeeinwirkung zu machen,
wurden die scharfen, polierten Schneiden und
Spankammern der Mikrobohrer mit einer innovativen,
sehr glatten TiAlN-Dünnschicht versehen. Sie wurde
speziell auf die Präzisionswerkzeuge
zugeschnitten. Um die von den Zecha-Kunden
verlangte Qualität und Präzision zu sichern,
vermisst eine hochgenaue 3-D-Messmaschine
vollautomatisch, berührungslos und µm-genau die
Mikrobohrer und dokumentiert alle relevanten
Daten. Jedes Werkzeug erhält eine
Identifikationsnummer, die per Laser am Schaftende
aufgebracht wird. Anhand dieser Nummer kann jedes
Werkzeug klar identifiziert und auch noch Jahre
später präzise reproduziert werden. Das Lasern auf
dem Werkzeugschaft beeinträchtigt übrigens nicht
die Genauigkeit beim Spannen.
Artikel erschienen in WT 107 auf Seite 56.
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