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Windenergie treibt die Werkzeugtechnik an
Im Firmenverbund der LMT (Leading Metalworking Technologies) bietet LMT FETTE leistungsstarke Werkzeugsysteme zur Erfüllung dieser hohen Anforderungen. Besonders zu nennen sind in diesem Zusammenhang innovative Wälzfräser und Zahnformfräser für großmodulige Drehkränze und Getriebe sowie Gewindebohrer und Gewindeformer für die geforderten Gewindeabmessungen. Das Programm der LMT wird abgerundet durch Drehwerkzeuge für Wellen und Flansche sowie durch Bohrer und geeignete Fräswerkzeuge.
So sind beispielsweise Zahnformfräser zur Herstellung der Verzahnungen in Drehkränzen mit Hartmetallwendeplatten bestückt deren Substrate und Beschichtungen den spezifischen Bauteilanforderungen maßgeschneidert angepasst sind. Geringe Schnittkräfte ermöglichen einen schwingungsarmen Lauf und führen zu ausgezeichneten Werkstückoberflächen sowie zu hohen Standzeiten.
Diese Werkzeuge sind auch mit Innenkühlung verfügbar. Bei überwiegend mit Luft gekühlter, ökologischer Trockenbearbeitung wird der Späneflug günstig beeinflusst und somit ein Verkleben der Späne mit dem Werkstück vermieden. Zugleich vermindert der aus den Spankammern austretenden Luftstrom die Erwärmung von Werkzeug und Werkstück deutlich, was der geforderten Langlebigkeit der Bauteile zugute kommt.
Einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Herstellung großer Verzahnungen leisten auch wendeplattenbestückte Segmentwälzfräser. Neu ist ein zweigängiger Segmentwälzfräser, dessen besondere Vorteile einerseits in der besseren Oberflächenqualität der Werkstücke und andererseits in der Halbierung der Bearbeitungszeit durch entsprechend höhere Vorschubwerte bestehen.
Die großen Gewinde in Drehkränzen und in anderen Bauteilen, werden mit Hochleistungsgewindebohrern oder Hochleistungsgewindeformern der Produktfamilie HPF (High Performance Forming) äußerst wirtschaftlich hergestellt. Dabei gelangen auch zunehmend Gewindewerkzeuge aus feinstkörnigen Hartmetallsubstraten zum Einsatz, die aufgrund ihrer gesteigerten Zähigkeit sehr hohe Standzeiten bei größter Prozesssicherheit ermöglichen.
Artikel erschienen in WT 108 auf Seite 8.
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