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Sacklochgewinde wirtschaftlich bohren Hohe Werkzeug-Standzeiten trotz kurzem Gewindeauslauf
Beim Gewindebohren gibt es keine Kompromisse in Sachen Toleranzen und Qualität. Denn minderwertige Werkzeuge haben zu kurze Standzeiten, liefern schlechte Ergebnisse ab und versagen schnell. Dies gilt insbesondere beim Bearbeiten von Hightechmaterialien, die beispielsweise in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt oder dem Maschinenbau eingesetzt werden.
Siegfried Nachreiner, Inhaber der Nachreiner GmbH: „Unsere neuen HSSE/PM-Hochleistungs-Gewindebohrer aus Pulverstahl sind durch wenig Anschnittgänge speziell an das Bohren von Sacklöchern mit sehr kurzem Gewindeauslauf hin angepasst. Denn in solchen Applikationen trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, da durch kurze Anschnittlängen das Werkzeug stärker beansprucht, es schnell überlastet wird und vorzeitig abstumpfen kann.“ Hinzu kommt, dass sich gegenüber dem Durchgangsloch der Spänetransport schwieriger gestaltet. Um Späne rasch und sicher aus der Kontaktzone zu transportieren, muss das Werkzeug sie entgegen der Vorschubrichtung herausführen und sie beim Rücklaufen abscheren.
Die Sackloch-Gewindebohrer haben eine für die Anwendung optimierte Geometrie, und in Kombination mit einer speziellen Hochleistungsbeschichtung erreichen die Werkzeuge trotz des kurzen Gewindeauslaufs extrem lange Standzeiten. Die Rechtsnuten führen die Späne rasch und sicher in Richtung Schaft ab. Dabei ist der Anschnitt konstruktiv so ausgelegt, dass sich beim Rücklauf die Späne nicht verklemmen.
Siegfried Nachreiner: „Bei der Bearbeitung von Messing, Grauguss oder Aluminium ist der Spezial-Gewindebohrer „GG“ mit Anschnittform C und 2-3 Anschnittgängen erste Wahl.“ Die neuen Nachreiner HSSE/PM-Gewindebohrer für Sacklöcher gibt es in den Abmessungen M3 - M16 mit der Passung 6H. Sondermaße und Sonderpassungen gibt es auf Anfrage.
Artikel erschienen in WT 108 auf Seite 18.
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