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Werkzeuge in der Produktion messen Mahr bietet Messtechnologien für Werkzeug-Hersteller und Anwender
Nutzern
und Herstellern von Präzisionswerkzeugen
überprüfen die Qualität der Werkzeuge immer öfter
direkt in der Produktion. Mahr bietet dafür
Messtechnologien, die auch in der rauen
Fertigungsumgebung exakt arbeiten. Die modernen
Messsysteme von Mahr liefern auch bei Staub und
Temperaturschwankungen zuverlässige Messergebnisse
und sichern damit wirkungsvoll die Präzision der
Werkstücke. Auf der EMO 2011 stellt der Göttinger
Applikationsspezialist im Jubiläumsjahr zum 150.
Firmenbestehen neue und wegweisende Messsysteme
für die Werkzeugbranche vor. Messtechnik für
Werkzeughersteller und Nachschärfer Beim Messen
von Standardwerkzeugen haben Nachschärfer und
Werkzeughersteller drei Wünsche: Schnelligkeit,
Einfachheit und natürlich verlässliche
Messergebnisse. Für diese Anforderungen hat Mahr
die optische Werkzeugmessmaschine „MarVision TM
500“ und die bedienerfreundliche Software „PROTOS“
entwickelt und jetzt auf den Markt gebracht. Damit
kann Mahr einen großen Kundenwunsch erfüllen: Es
werden keine Spezialisten für die Messung mehr
benötigt. Die Werkzeugmessmaschine macht für
den Nutzer im Arbeitsalltag vieles einfacher. Die
Messungen lassen sich komfortable über Touchscreen
steuern. Das Messgerät ist kompakt mit einer
thermisch stabilen Gusskonstruktion und verfügt
über eine hohe Messgenauigkeit. Die Drehachse ist
hochpräzise mit gekapselter Spindel. Für alle
Werkzeugaufnahmen sind Schnellwechsel-Einsätze
verfügbar. Zudem gibt es eine
Parameter-Schnittstelle zu
Schleifmaschinen-Steuerungen. Ein völlig neues
Konzept hat Mahr mit der Software PROTOS
realisiert: Der Bediener braucht nur noch die vier
Grundparameter Spannsystem, Durchmesser,
Auskraglänge und Messlänge einzugeben - und sofort
wird die Messung gestartet. Als Ergebnis erhält
der Anwender ein fertiges Protokoll mit Zeichnung
und Messergebnissen. Werkzeugmessung und
Voreinstellung Werkzeugmess- und
Voreinstellgeräte sind wichtige Bausteine für
jedes umfassende Werkzeugmanagementsystem. Ob
Bohrwerkzeuge eingestellt werden, Fasen gemessen
oder Werkzeuge auf Beschädigungen und Verschleiß
geprüft werden: Die neuen Mahr-Messgeräte
„MarPreset 1500/1800“ und „MarPreset 2500“
erledigen diese Aufgaben schnell und genau – von
der einfachen Werkzeugmessung mit
Etikettenausdruck bis zur kompletten Vernetzung
mit Bearbeitungszentren. Angenehmer Neben-effekt:
Es entstehen keine unnötigen Stillstandzeiten in
der Fertigung mehr. Die MarPreset
Voreinstellgeräte arbeiten mit moderner optischer
Messtechnik. Die Vorteile gegenüber taktilen
Geräten und Profilprojektoren: ein klares und
großes Kamerabild der Schneide, automatische
Kantenerkennung und sehr schnelle Auswertung
komplexe Parameter wie Winkel, Radien oder
Rundläufe. Im Gegensatz zu den meisten
Werkzeugvoreinstellgeräten gewährleistet die
Gusskonstruktion eine stabile Plattform für
wiederholbare Messungen auch bei Temperatur- und
Luftfeuchtigkeitsschwankungen in rauer
Werkstattumgebung. Direkter Einsatz in der
Fertigung Das zuverlässige „MarPreset 1500 TMM“
ist für den Einsatz direkt in der Werkstatt
konzipiert. Das Gerät ist ausgelegt auf
Werkzeugdurchmesser bis 420 mm und Werkzeuglängen
bis 600 mm. Die hochgenaue Messplattform
„MarPreset 2500 TMM“ hat einem maximalen
Messbereich von 950 mm im Durchmesser und 1000 mm
in der Länge. Insbesondere für
Genauigkeitsanforderungen im µm-Bereich ist dieses
Gerät flexibel und einfach einsetzbar. Das Gerät
„MarPreset 2500 CNC“ erweitert die Möglichkeiten
durch automatisierte Messungen. Das vereinfacht
die Werkzeugvoreinstellung deutlich, so das der
Anwender während der Messung andere Aufgaben
ausführen kann. Außerdem wird der Bedienereinfluss
minimiert. Da meist mehrere Mitarbeiter an
Werkzeugvoreinstellgeräte arbeiten, hat Mahr mit
„ParleVision“ eine Software entwickelt, die
einfach zu bedienen ist – die Grundschulung dauert
gerade einmal 20 Minuten! Integrierte
Induktionsschrumpfung Die Technologie des
Induktionsschrumpfens für Werkzeuge hat sich in
den letzten Jahren insbesondere in der
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, aber auch in
anderen Bereichen der Fertigung durchgesetzt. Mit
dem Werkzeugvoreinstellgerät „MarPreset 1800
ShrinkSet“ bietet Mahr jetzt eine einzigartige
Kombination von Werkzeugvoreinstellgerät und einem
automatischen Schrumpfsystem mit direkter
Wasserkühlung. Die Vorteile bei der Verwendung von
Schrumpffuttern liegen vor allem in der sehr guten
Rundlaufgenauigkeit und den damit verbundenen
geringen Unwuchten bei hohen Drehzahlen. Gegenüber
dem Polygonal-Spannsystem können mit der
Schrumpfung auch größere Werkzeugdurchmesser
aufgenommen werden. Die Besonderheit in der
Werkzeugschrumpfung liegt darin, dass durch den
Wärmeeintrag in das Schrumpffutter das Entspannen
erfolgt. Selbst bei exakt abgestimmten Parametern
kann nicht verhindert werden, dass sich neben dem
Futter auch das zu spannende Werkzeug erwärmt.
Cool-to-the-Core™-Technologie Bei der
eingesetzten neuartigen
Cool-to-the-Core™-Technologie werden
Werkzeugaufnahme und Werkzeug unmittelbar mit
einer Kühlflüssigkeit besprüht und mit Druckluft
getrocknet. So wird innerhalb kürzester Zeit
selbst der Werkzeugkern auf Raumtemperatur
abgekühlt. Dadurch liegt sofort nach dem Abkühlen
die richtige Werkzeuglänge vor, die dann optisch
kontrolliert werden kann und sich nicht mehr
verändert. Durch die Möglichkeit, die Schrumpfung
direkt im Messgerät durchzuführen, entfällt neben
dem Umspannen des Werkzeuges auch der
Schrumpfarbeitsplatz. Die Arbeitsvorbereitung wird
wesentlich beschleunigt und damit werden Kosten
eingespart. Somit hat sich diese Investition in
kürzester Zeit amortisiert. )
Artikel erschienen in WT 121 auf Seite 140.
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