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Verschleißfest und reibungsarm durch Crosscut™ Beschichtung
Die
Einsatzgebiete von Dünnschicht-Technologien wie
PVD (Physical Vapour Deposition), CVD (Chemical
Vapour Deposition) oder PACVD (Plasma Assisted
CVD) wachsen permanent. Diese
Oberflächenbeschichtungen sind bei zerspanenden
Werkzeugen nicht mehr wegzudenken, unterstützen
aber auch die Gleitfähigkeit und
Widerstandsfähigkeit von Formwerkzeugen für
Kunststoff- und Blechverarbeitung. Selbst bei
Instrumenten und Implantaten der Medizintechnik
leisten sie beste Dienste. Sogar hochwertige
Gebrauchsgegenstände werden durch solche
Beschichtungen optisch veredelt und gleichzeitig
äußerst widerstandsfähig gemacht. Spezialist für
solche Dünnschicht-Technologien ist das weltweit
tätige Unternehmen Ionbond, das seinen Stammsitz,
die Entwicklung und Produktion im Schweizer Ort
Olten hat. Ionbond stellt kundenindividuelle
Beschichtungsanlagen her, führt aber ebenso
Beschichtungen im Kundenauftrag durch. Dafür
stehen weltweit 40 Beschichtungszentren und ein
internationales Netzwerk von Repräsentanten zur
Verfügung. So kann Ionbond seinen Kunden sowohl
einzelne Leistungen als auch ein Komplettpaket aus
einer Hand anbieten. Dazu zählen neben den Anlagen
umfassende Betreuung und Service, Ersatzteile,
Zusatzausrüstungen, Verbrauchsmaterialien sowie
die Prozess-entwicklung. Crosscut™ die neu
entwickelte ALCrN-Beschichtung Erstmals zur EMO
2011 stellt Ionbond seine neue
AlCrN-Werkzeugbeschichtung Crosscut™ vor, die nach
umfangreichen Testreihen bei ausgewählten Kunden
ab September in ausgesuchten
Ionbond-Beschichtungszentren angeboten wird.
Crosscut™ schließt die Lücke zwischen Ionbonds
Maximizer™, einer optimierten AlTiN-Beschichtung,
und Hardcut™, einer Dünnschicht, die auf
nanokristallinem Si3N4 basiert und für die
HSC-Bearbeitung von Werkstoffen bis zu einer Härte
von 63 HRC entwickelt wurde. Crosscut™ ist eine
vielseitige High-Performance-Beschichtung für
Zerspanungswerkzeuge, die sowohl bei der Nass- und
Trockenbearbeitung von Stählen, Edelstählen und
Nickelbasislegierungen in vielen
Geschwindigkeitsbereichen beste Ergebnisse
erzielt. Besondere Stärke zeigt sie bei Fräs- und
Wälzfräsprozessen. Durch ihre spezielle Struktur
haftet die Beschichtung sehr gut an der
Schneidkante, weshalb sich dort die Schneidkräfte
gleichmäßig verteilen und ein Abplatzen der
Beschichtung vermieden wird. Die neue Dünnschicht
zeichnet sich durch geringe Eigenspannung aus und
kann bis zu Temperaturen von 1050° Celsius
eingesetzt werden. Prädestiniert für die
PVD-Werkzeugbeschichtung Ein Highlight auf dem
Ionbond-Messestand ist die aktuelle
RoadRunner-Anlage zur PVD-Beschichtung, die
Zerspanungswerkzeugen noch höhere Produktivität
verleiht. Die Entwickler haben in diese Maschine
die jahrelange Erfahrung aus den
Best-Practice-Prozessen der
Ionbond-Beschichtungszentren einfließen
lassen. Das Ergebnis: Der RoadRunner sorgt für
die schnelle Beschichtung komplexer Geometrien –
von Einzelschichten aus Nanostrukturen bis zu
mehrlagigen Beschichtungen aus unterschiedlichen
Materialien. Dafür bietet die Anlage eine breite
Prozesspalette an. Sie reicht von klassischen
AlTiN-Beschichtungen für Standard-Werkzeuge bis zu
den Hochleistungsbeschichtungen AlCrN und AlTiSiN,
die das Nonplusultra für das trockene High Speed
Cutting härtester Werkstoffe darstellen. Besondere
Pluspunkte des Roadrunners sind die unkomplizierte
Inbetriebnahme sowie die einfache Bedienung und
der geringe Wartungsaufwand. Führend bei
Anlagen mit CVD-Technologie Wenn es um die
Beschichtung von Werkzeugeinsätzen geht, sind die
Bernex™-CVD-Anlagen von Ionbond erste Wahl.
Weltweit befinden sich mehrere hundert dieser
Maschinen teilweise seit mehr als 20 Jahren in
Betrieb. Sie beschichten etwa 70 Prozent aller
Werkzeugeinsätze. Die jüngste, auf der EMO
präsentierte Generation verfügt über ein komplett
rechnergesteuertes Prozess- und
Datenmanagement. Zunehmend setzen sich die
Bernex™-CVD-Anlagen auch für die Beschichtung von
Gussformen und Umformwerkzeugen durch. Der
dreidimensionale CVD-Prozess eignet sich ideal für
die Beschichtung komplexer Geometrien, bei denen
das auf zwei Dimensionen beschränkte PVD-Verfahren
nicht eingesetzt werden kann. Selbst die
Beschichtung von Spritzgusswerkzeugen und
Extrusionswerkzeugen mit feinsten Details ist
möglich. Als Material für den Oberflächenschutz
lassen sich Nitride und Carbide auf Titanbasis
ebenso einsetzen wie verschiedene
Alu-miniumoxide. Umfassende Palette von
Beschichtungsanlagen Ionbond passt seine CVD-
und PVD-Anlagen nach Kundenwunsch an, so dass sie
auch Industriekomponenten für verschiedenste
Anwendungen sowie medizinische Instrumenten und
Implantate beschichten. Zur
Ionbond-Angebotspalette gehören außerdem
PACVD-Anlagen für reibungsarme DLC-Schichten
(diamond like coatings). Diese Beschichtungen
eignen sich besonders für Spritzgusswerkzeuge und
für kleine, hochpräzise Bauteile mit höchster
Oberflächenqualität. Sie werden ebenfalls für
Bauteile eingesetzt, die eine reibungsarme
Oberfläche erfordern. Zudem lassen sich mit der
PACVD-Technologie Luxusartikel mit schwarzen,
dekorativen, harten und langlebigen Oberflächen
veredeln. Alle Anlagen von Ionbond haben sich
vielfach im Industriealltag bewährt. Sie sind
flexibel einsetzbar, wozu ein schneller Wechsel
von Prozessen und Materialien beiträgt. Sie
erlauben kurze Zykluszeiten, und der
Wartungssaufwand ist gering. Gleichzeitig
garantieren sie hohe Effizienz und einen
langjährigen, zuverlässigen Betrieb. Zudem lassen
sich die Anlagen um Zusatzfunktionen erweitern, um
einen hohen Automatisierungsgrad zu
erreichen.
Artikel erschienen in WT 121 auf Seite 118.
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