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Digitale Messuhr
Bestückt mit einem fotoelektrischen Durchlichtmaßstab mit Referenzpunkt bietet die Messuhr eine enorm hohe Genauigkeit mit Fehlergrenzen von nur 2,5 beziehungsweise 3,5 µm je nach Messbereich. Zur Auswahl stehen dabei zwei Varianten mit 30 oder 60 Millimeter Messspanne und bidirektionaler Schnittstelle, wobei beide Ausführungen mit einem bemerkenswert kleinen Ziffernschrittwert von 0,001/0,0005 Millimeter aufwarten. Die maximale Verfahrgeschwindigkeit liegt bei 1100 mm/s.
Das Multifunktionskonzept der digitalen ID-H Messuhr erlaubt die zeitgleiche Erfassung von maximalem und minimalem Messwert sowie der Differenz. Diese parallel gemessenen Werte können nacheinander über den Datenausgang weiter gegeben werden - wobei praktischerweise auf dem Display ausschließlich der vom Anwender gewünschte Wert angezeigt wird. Die numerische Anzeige wird zudem durch eine je nach eingegebenen Toleranzen zwischen Rot und Grün wechselnder Displayhinterleuchtung begleitet. Das erleichtert die schnelle und verwechslungssichere Interpretation der Messwerte im unmittelbaren Einsatz. Ergänzt werden diese benutzerfreundlichen Funktionen durch eine einfache und logische Menüführung über lediglich zwei Tasten.
Bereits serienmäßig erlauben die RS-232C-Schnittstelle sowie der Digimatic-Ein- und -ausgang die Steuermöglichkeit von extern beziehungsweise die Datenweitergabe. Die als bidirektional ausgeführte Schnittstelle der Uhr erlaubt die universelle Nutzung des Datenausgangs. Zusätzlichen Komfort eröffnet die optional erhältliche Fernbedienung zum Aufrufen des Vorwahlwerts, zur Nullsetzung, zur Max/Min/TIR-Um- und -rücksetzung sowie zur Auslösung der Datenübertragung.
Schließlich erlaubt das Spitzenmodell unter den digitalen Mitutoyo-Messuhren über seinen besonderen Anliftmechanismus Spindelbewegungen bis 30 Millimeter - wahlweise per Drahtabheber oder manuell bedienbarem Anlifter auf der Oberseite des Gerätegehäuses.
Artikel erschienen in WT 87 auf Seite 25.
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