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Federn leben länger mit METANIT
METAPLAS IONON hat zusätzlich ein Niedertemperatur-Gasnitrierverfahren entwickelt, das die Vorteile des Gasnitrierens – z. B. einfache Chargierung als Schüttgut und gleichmäßige Rundumbehandlung - mit den bislang nur mit Plasmanitrierverfahren erreichbaren niedrigen Behandlungstemperaturen sowie einer nahezu verbindungsschichtfreien Oberflächenstruktur kombiniert. Die Risiken des Plasmanitrierens, wie zu geringe Plasmaleistungsdichte und lokale Überhitzung bei progressiv gewickelten Federn, können mit dem METANIT-Verfahren ausgeschlossen werden. Die Sensorregelung des METANIT-Prozesses stellt eine gleichmäßige und reproduzierbare Wärmebehandlung sicher.
Die bei Plasmanitrierverfahren erforderliche manuelle Chargierung und Dechargierung entfällt. An Stelle teurer und häufig für den individuellen Einsatz gefertigter Chargiereinrichtungen kann ein universeller Chargier-Beladekorb eingesetzt werden. Eine Vorreinigung ist in der Regel nicht erforderlich. Das Verfahren wird bereits erfolgreich in der Serienproduktion eingesetzt. Es hat sich als sicheres und wirtschaftliches Verfahren bewährt.
Artikel erschienen in WT 88 auf Seite 26.
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