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Werkzeugsystem
Diese Schnittstelle unterscheidet sich von den herkömmlichen Schnellwechselsystemen dadurch erheblich, dass die Grundaufnahme der weltbekannten Spannzangen nach DIN 6499 weiterhin bestehen bleibt und sie somit eine unübertroffene Flexibilität bietet.
Der in der Werkzeugspindel liegende Raum wird für die verschiedenen Adapter übernommen und gewährleistet dadurch eine extrem kompakte Werkzeugspannung. Diese kurze Gesamtbaulänge kommt den ohnehin oft eingeschränkten Arbeitsräumen dieser Dreh- Fräszentren sehr entgegen und ermöglicht höchste Genauigkeiten an den zu produzierenden Werkstücken. Die Kontaktstelle über Kegel und großer Plananlage sowie die Schraubenbefestigung von der Werkzeugseite garantieren sowohl eine optimale Steifigkeit und Stabilität wie auch Wechselgenauigkeiten des Werkzeugsystems.
Darüber hinaus können die Schneidwerkzeuge während der Maschinenlaufzeit extern voreingestellt und somit die Rüstzeiten erheblich reduziert werden. Nennenswert sind auch die Einsparungen bei den Anschaffungskosten dieser Schneidwerkzeuge, weil eine geeignete Werkzeugspannung durch den Einsatz vieler möglicher Adapter, verbunden mit einem erhöhtem Rundlauf, die Standzeiten drastisch verbessert.
Artikel erschienen in WT 88 auf Seite 29.
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