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Werkzeugverwaltung flexibler und effizienter durch umfassend erweiterte Funktionen
Von einer
praxisgerechten Werkzeugdatenverwaltung erwarten
Anwender, dass sie sich flexibel und offen an die
jeweilige Anwenderumgebung anpasst und integrieren
lässt. Deshalb hat die TDM Systems GmbH ihre
Werkzeugdatenverwaltung komplett überarbeitet. Die
aktuelle Software TDM V4 verfügt über zahlreiche
richtungsweisende Funktionen. Dazu gehört u. a.
ein vollständiger 3D-Kernel. Er ermöglicht, ohne
zusätzliche Software 3D-Daten zu verarbeiten.
“Bereits mit dem Basismodul der umfassend modular
ausbaufähigen Software verfügt der Anwender
über volle 3D-Fähigkeit”, erläutert Jürgen Auer,
Geschäftsführer TDM Systems GmbH.
Maßstäbliche 2D- und 3D-Grafiken automatisch
generiert Der zusätzlich integrierbare Daten-
und Grafikgenerator reduziert den Aufwand zur
Dateneingabe um fast 90%. Der Generator erstellt
auf der Basis integrierter Parameterleisten
maßstäbliche 2D-Grafiken und 3D-Modelle der
ausgewählten Werkzeugkomponenten. Zusätzlich
erzeugt er vollautomatisch alle relevanten
Stammdaten. Besonderer Vorteil ist, neben der
Zeiteinsparung, die hohe Qualität der Grafiken und
Daten. Aus gespeicherten Werkzeugkomponenten fügt
TDM V4 zur Bearbeitung passende Komplettwerkzeuge
zusammen. Dabei unterstützt die grafische Suche
nach Werkzeug- und Bearbeitungsart die Auswahl der
Komponenten und der Komplettwerkzeuge. Zudem
reduziert die Drag-& Drop-Funktion erheblich den
Zeitaufwand. Für eine hohe Qualität der
NC-Programme sorgt die Verwaltung von
Technologiedaten. Zu den jeweiligen Werkzeugen
erhält der NC-Programmierer umfassende
Informationen u. a. über Schnitt- und
Vorschubgeschwindigkeiten, Standzeiten und dergl.
Dies beinhaltet nicht nur die Angaben der
Werkzeughersteller, sondern auch die eigenen
Praxiserfahrungen des jeweiligen
Fertigungsbetriebs. Damit erstellt der
NC-Programmierer stets optimal abgestimmte
NC-Programme. Das minimiert die Bearbeitungs- und
Durchlaufzeiten und erhöht nachhaltig die
Produktivität der Fertigung. Ähnliche Vorteile
erreichen Anwender in der Fertigung durch weitere
ausgereifte Funktionen von TDM V4. Die Software
vergleicht anhand der generierten NC-Programme und
der dazu gehörenden Werkzeuglisten den
Werkzeugbedarf. Daraus werden Differenzlisten
erstellt. Sie enthalten die im Magazin des
jeweiligen Bearbeitungszentrums auszutauschenden
Werkzeuge. Das reduziert erheblich den Aufwand in
der Werkzeug- Montage und -Demontage sowie beim
Ein- und Auslagern von Werkzeugen in der
Fertigung. Die Internationalisierung und
Globalisierung von Fertigungsabläufen vereinfacht
die Werkzeugdatenverwaltung TDM V4 durch ihre
Mehrsprachigkeit. Sie zeigt nicht nur die Masken
in 10 unterschiedlichen Sprachen, sondern
speichert und editiert auch die Inhalte der
Datenfelder in der jeweils gewählten Sprache.
Darüber hinaus verwaltet TDM V4 unterschiedliche
Nutzer bzw. Nutzergruppen. Deren jeweilige
Bereiche sind durch Passworte geschützt. Die
Werkzeugdatenverwaltung ist zudem mandantenfähig.
Das unterstützt und vereinfacht den Einsatz der
Software in international tätigen Unternehmen
mit mehreren Fertigungsstätten. Passt zu
jeder Anwenderumgebung Aber eine
Werkzeugverwaltung ist immer nur so effizient, wie
der individuelle Bediener mit ihr täglich
arbeitet. Dabei spielen Berührungsängste eine
erhebliche Rolle. Diese überwinden Anwender bei
der Werkzeugverwaltung TDM V4 sehr leicht, denn
die Software paßt sich flexibel an. Wahlweise kann
der Anwender die vorgegebenen Strukturen, z. B.
Masken und Felder für Stammdaten und Sachmerkmale,
verwenden oder diese modifizieren bzw. auch eigene
Strukturen anlegen. Zusätzlich zu den üblichen
numerischen Daten verarbeitet und speichert die
Werkzeugverwaltung weitere Informationen zu
Komponenten, Komplettwerkzeugen und Werkzeuglisten
in allen gängigen Datenformaten. Das umfaßt
Grafiken, u. a. in den Formaten BMP, JPG, TIFF,
GIF, Texte als WORD- oder RTF-Dokumente, Tabellen
in dem verbreiteten Excel-Format sowie
austauschbare, formatierte Dokumente im
PDF-Format. Ein bereits in der Basisversion
integrierter Maskengenerator ermöglicht, innerhalb
kürzester Zeiten individuelle Masken zum Anzeigen
oder Editieren von Daten zu erstellen. So stellt
die Werkzeugverwaltung TDM V4 eine maximale
Flexiblität zur Verfügung. “Mit dieser
Flexibilität paßt sich TDM V4 jeder denkbaren
Organisationsumgebung beim Anwender an. Damit muß
der Anwender nicht seinen Betrieb auf die Software
ausrichten, sondern die Werkzeugverwaltung richtet
sich auf die Bedürfnisse des Anwenders ein”, hebt
Auer die Vorteile von TDM V4 hervor. Trotz
dieser Flexibilität läßt sich die
Werkzeugverwaltung TDM V4 innerhalb kürzester
Zeiten in kleinen, mittleren und großen
Fertigungsbetrieben effizient nutzen. Dies
ermöglicht zum einen der modulare Aufbau - der
Anwender beschafft und installiert nur die von
ihm bevorzugten und benötigten Module. Zum anderen
stehen bereits mit der Installation des
Basismoduls auf der Planungsebene sämtliche für
eine ausgereifte Werkzeugverwaltung benötigten
Funktionen und Menüführungen zur Verfügung. Der
Anwender kann mit den vorgegebenen Strukturen auf
Werkzeugkataloge zugreifen sowie eigene
Werkzeugkomponenten bzw. Komplettwerkzeuge anlegen
und verwalten. Dazu enthält die Werkzeugverwaltung
TDM V4 übersichtliche Formulare und Menüs zum
Eingeben und Verwalten von Stammdaten. Auf
Tastendruck erhält der Bediener Werkzeugblätter,
Werkzeuglisten und ausführliche Reports, z. B. zum
Einsatz von Werkzeugen, zu Werkzeugkomponenten und
zu Komplettwerkzeugen. Beispielsweise zeigen
Listen die Verwendung von Werkzeugen in
unterschiedlichen NC-Programmen. Daraus lassen
sich Standard-Werkzeugsätze erkennen sowie
ABC-Analysen über die Einsatzhäufigkeit von
Werkzeugen erstellen. “Mit diesen Informationen
gelingt es in kürzester Zeit, die Anzahl an
Werkzeugen im Betrieb erheblich zu reduzieren. Wir
kennen Fertigungsbetriebe, die mit konsequentem
Einsatz der Werkzeugverwaltung TDM die Anzahl an
Werkzeugen im Lager und im Betrieb bis zu 30% und
mehr reduzieren konnten”, führt Auer aus. Diese
umfassenden Vorteile haben die Fachwelt inzwischen
rundum überzeugt. Deshalb hat die Sandvik Group
die Tübinger Softwarespezialisten vor kurzem zum
Kompetenz-Center für Werkzeugverwaltung innerhalb
des Konzerns ernannt. Wie Auer beschreibt, erhält
damit die Tübinger Werkzeugverwaltung künftig im
internationalen Markt erheblich größere Bedeutung
und wird zur führenden Werkzeugverwaltung
weltweit.
Artikel erschienen in WT 88 auf Seite 64.
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