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“Fließbohren”
In die so entstandene Buchse mit etwa der zwei- bis dreifachen Länge der Ausgangsmaterialstärke, bringt man dann mittels Gewindeformer im zweiten Schritt das benötigte Gewinde ein.
Das Flowdrill-Verfahren ist geeignet für Anwendungen in Hohlprofilen wie z.B. Rund- und Vierkantrohr, Winkel- und U-Profilen sowie Blechen verschiedenster Güteklassen (Qualitätsstähle, Baustähle insb. S275 und S355). Es kann in der Regel bis zu einer Materialstärke von 12,5 mm angewendet werden.
Anwendungensbeispiel: Modulare Stahlkonstruktionselemente für Aufzugsschächte und Treppenhäuser zur einfachen Verbindung zwischen Grund-rahmen und Profilrohrelementen.
Artikel erschienen in WT 89 auf Seite 12.
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