Da im
Rahmen der Schneidstoff-legierung kaum noch
Verbesserungen erzielt werden konnten,
konzentrierte sich KYOCERA auf die
Weiterentwicklung im Bereich der Mikrostruktur.Das
Resultat: Für die mittlere Bearbeitung und leichte
Grobbearbeitung bietet der Hersteller jetzt die
Feinstkorn-Cermets TN6020 (unbeschichtet) sowie
PV7020 (beschichtet). Der Schneidstoff wird
mittlerweile mit Erfolg in der leichten
Grobbearbeitung und ebenso bei unterbrochenen
Schnitten eingesetzt. Die Kyocera Cermets zeichnen
sich durch ihre hohe Verschleißfestigkeit aus, die
höhere Schnittwerte erlaubt. Gerade wegen ihrer
feinen Substratstrukturen eignen sie sich auch für
gröbere Bearbeitungsfälle. Sowohl Serienfertigung
als auch Einzelteilfertigung von großvolumigen
Werkstücken können mit dem Schneidstoff
durchgeführt werden. Dabei gibt es nahezu keine
Einschränkungen bei den Stahlsorten. Auf dem
Gebiet der Schwerzerspanung hat sich mittlerweile
die Kombination der Kyocera Schneidstoffe mit
Mischkeramik (A65) etabliert. Folgende Werte
zeigen, dass Cermet allgemein mit
Schnitt-geschwindigkeiten arbeiten kann, bei denen
Hartmetalle an ihre Grenzen stoßen:
Feinbearbeitung: Schnitttiefe: 0,10 – 1,00
mm.Vorschub: 0,03 – 0,20 mm/U.
Schnittgeschwindigkeit: 250 – 500 m/Min
Mittlere Bearbeitung: Schnitttiefe:
2,0 –
5,0 mm. Vorschub: 0,15 – 0,50 mm/U.
Schnittgeschwindigkeit: 250 – 500
m/Min.