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SK-Spannzangenfutter
Zwischen Spannmutter und Futterkörper liegt eine TIN-beschichtete Scheibe. Sie weist eine Oberflächenhärte von HV 2.200 auf. Damit übernimmt sie reibungslos den Spanndruck der Spannmutter und gibt ihn flächig an die Spannzange weiter. Andere Hersteller setzen hier z.B. Stahlkugeln ein. Die können den Spanndruck jedoch nur punktuell übertragen und neigen zum „Eingraben“ bei längerem Einsatz. Die von NIKKEN verwendete Lagerscheibe bleibt über Jahre verschleißfrei. Sie schließt den inneren Bereich des Futters hermetisch ab und vermeidet dadurch die Rostbildung.
Das Futter wird für die gängigen Spindelschnittstellen geliefert. Vier SK40-Futtertypen decken z.B. den Spannbereich von 0,7 bis 25,4 mm ab. Die Rundlaufgenauigkeit beträgt abhängig vom Spannzangentyp 3 bzw. 5 µm bei 4xD.
Beispiel: Werkstoff S50C (Ck50): Schnitthöhe 12 mm, -tiefe 4 mm. Schnittgeschwindigkeit 150m/min. Spindeldrehzahl 6.000 min-1. Vorschub pro Zahn 0,1 mm, 8mm Ø. Vorschubgeschwindigkeit 2400mm/min (!) Bei diesen Werten ist die Spanausbeute dreimal höher als bei Anwendung der Schnittwerte-Empfehlungen der Werkzeuganbieter.
Artikel erschienen in WT 89 auf Seite 37.
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