Den
Nachbehandlungsschritt bei
Hochpräzisions-Anforderungen haben die
Schwanog-Techniker genau analysiert und eine
Lösung gefunden, die Bearbeitungszeit um bis zu 50
% zu reduzieren und damit eine Halbierung zu
erreichen. Gerade bei Serien-Losgrößen, die
deutlich über 100.000 Stück liegen, wirkt sich
dieser Vorteil besonders günstig auf die
Kostenbilanz aus. Der gefundene Lösungsansatz ist
so verblüffend einfach wie überzeugend: Statt dem
klassischen Abfahren bzw. Nachdrehen auf
CNC-Maschinen werden PWP-Einstechwerkzeuge aus dem
Schwanog-System eingesetzt. Das Schwanog-System
besteht immer aus einem Grundkörper, dem
Schwanog-Halter und nach Zeichnung
eingeschliffenen Werkzeug-Wechselplatten. Diese
werden auf dem Halter montiert und lassen sich in
Sekundenschnelle wechseln. Je nach Anwendung
stehen spezialisierte Systemlösungen zur
Verfügung, die alle eine deutliche Kosten- und
Zeitersparnis bedeuten. Im beschriebenen
Anwendungsfall kommen Schwanog PWP-Werkzeuge zum
Einsatz. Diese stechen die erforderlichen Konturen
in einem einzigen effizienten und zeitsparenden
Arbeitsschritt ab. Die erreichbaren
Kosteneinsparungen lassen sich zudem mit solch
geringfügigen Investitionen erzielen, dass übliche
Amortisierungsrechnungen erst gar nicht
aufgestellt werden müssen. Zahlreiche Anwendungen
wie Buchsen, Gehäuse oder Hülsen wurden so bereits
unter dem Gesichtspunkt höchster
Wirtschaftlichkeit und Präzision realisiert. Wie
bei allen Schwanog-Systemlösungen genügt dabei
zunächst ein Anruf beim Schwanog-Team, um die
Anforderungen abzuklären. Je nach Komplexität der
Aufgabe wird ein Termin beim Anwender vereinbart.
Häufig reicht aber bereits auch die Übermittlung
einer technischen Zeichnung des zu bearbeitenden
Präzisionsteils per E-Mail aus. Die individuelle
Fertigung der PWP-Einstechwerkzeuge kann dank
modernster Fertigungsanlagen innerhalb weniger
Tage realisiert werden.