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Stahlwerkstoffes Toolox 44
Aufgrund seiner Eigenschaften eignet sich der neue Werkstoff insbesondere für die Herstellung von Formen, Biegewerkzeugen sowie Verschleiß- und Konstruktionsteilen.
Durch den Wegfall des nachträglichen Härtens sind Unternehmen im Bearbeitungsprozess flexibler. Vor allem sind sie nicht mehr auf externe Dienstleister angewiesen. Zudem entfällt damit eine Fehlerquelle bei der Bearbeitung. Der eingesparte Arbeitsgang verringert Bearbeitungszeit und Kosten um bis zu zehn Prozent.
Aufgrund seiner 45 HRC stellt Toolox besondere Anforderungen an die Zerspanung. "Wichtig sind vor allem scharfe Werkzeuge. Zudem müssen Vibrationen bei der Bearbeitung vermieden werden, um den Verschleiß der Werkzeuge klein zu halten", erläutert Robert Riesinger, Anwendungstechniker und Zerspanungsexperte der Hoffmann Group.
Der Werkzeugspezialist berät seine Kunden bei der Bearbeitung von Toolox 44. Denn mit geeigneten Werkzeugen, Bearbeitungsstrategie und Maschinenleistung lässt sich Toolox relativ leicht maschinell bearbeiten. "Kunden konnten beim Schlichten mit einem GARANT VHM Radiusfräser aus der Diabolo-Reihe Standzeiten von rund sechs Stunden erzielen - und das bei einer enormen Schnittgeschwindigkeit von 135 m/min", bilanziert Riesinger.
Artikel erschienen in WT 94 auf Seite 25.
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