|
PWP-System und einsatz alternativer Schneidstoffe!:
prozesse sichern. Als Spezialist für
Profilwerkzeug-Wechselsysteme sieht Schwanog darin auch die zentrale Aufgabe zur Unterstützung seiner Kunden. Bestes Beispiel, wie sich selbst in technologisch scheinbar ausgereizten Verfahren immer wieder wesentliche Vorteile erzielen lassen, ist ein aktuelles Projekt der Lindenmaier AG in Laupheim.
Im Bereich des Tool-Managements setzt die Lindenmaier AG auf Kromi als kompetenten Dienstleister. Bislang wurden bereits mit Schwanog-Systemen in der Bearbeitung von Hochpräzisionskomponenten für die Automobilindustrie markante Einsparungen erzielt. Bei der Bearbeitung von Steuerventilen in Automatenstahl 11SMnPB30C, wird dabei das Schwanog PWP-System verwendet. Das Schwanog PWP-System ist speziell für effiziente Profilstecharbeiten auf Ein- und Mehrspindel-Drehmaschinen, Futter- und Revolver-, sowie CNC- und Langdrehmaschinen entwickelt worden. Als Material für die Wechselplatten wurde dabei im aktuellen Beispiel Hartmetall eingesetzt. In Abstimmung mit dem Fertigungsleiter der Lindenmaier AG, Herrn Ottmar Rädler und dem Kromi-Team, wurde der Einsatz von TIN-beschichteten Cermet-Platten getestet, um weitere Kostenpotentiale auszuschöpfen.
Das Ergebnis: der Einsatz von Cermet, sonst nur für hohe Schnittgeschwindigkeiten prädestiniert, brachte eine dreifache Erhöhung der Standzeit und damit einen enormen Kostenvorteil für das Unternehmen. Ottmar Rädler sieht für sich und sein Team dieses Beispiel als Bestätigung dafür, dass die Potenziale für die Sicherung des Fertigungsstandortes Deutschland noch lange nicht ausgereizt sind. Je enger die Zusammenarbeit seines Teams mit Kromi und Schwanog geführt wird, umso größer sind die Chancen für neue Optimierungen der Fertigungsprozesse. Dass dazu auch der Mut gehört, neue Wege zu testen, versteht sich für die Lindenmaier AG wie von selbst.
Artikel erschienen in WT 96 auf Seite 21.
Zuruck zur Inhaltsverzeichnis Heft Nummer 96