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flexturn® ein Drehwerkzeugwechsel-system
Damit können Werkzeuge zur Innen- und Außenbearbeitung beliebig oft schnell und einfach gewechselt werden, ohne dass die Aufnahme aus der Maschine entfernt werden muss. Die Werkzeuge, sowie die Aufnahmen werden ausschließlich aus hochwertigem und hochfestem Vergütungsstahl hergestellt, der nach der spanenden Bearbeitung besonders wärmebehandelt wird. Damit wird der Verschleiß an den Werkzeugen minimiert und eine optimale Festigkeit der Werkzeuge und Aufnahmen gewährleistet.
Die Verbindung, zwischen Werkzeug und Aufnahme ist beim flexturn® System bauartbedingt weitaus stabiler als bei herkömmliche Hohlschaftsystemen. Dabei erfolgt die handbetätigte Werkzeugspannung mittels eines in der Werkzeugaufnahme montierten drehbaren Bolzens, mit dem die Werkzeuge wahlweise an der gewünschten Schnittstelle gespannt werden. Beim Spannvorgang greifen dazu zwei Kegelspitzen in die beim Werkzeugzapfen dafür vorgesehenen Einsenkungen und bewirken eine gleichmäßige axiale Einzugskraft (F), wie in der Abb. 2 dargestellt.
Durch die, in Bezug zu den Einsenkungen am Werkzeugzapfen nach hinten versetzten Kegelspitzen des Spannbolzens, entsteht eine hohe axiale Verspannkraft an der Kontaktfläche zwischen Werkzeug und Aufnahme (Abb. 2). Dadurch wird gewährleistet, dass die Werkzeuge immer exakt an der Anlagefläche aufliegen, was ein schwingungsfreies Arbeiten und eine hohe Wechselgenauigkeit ermöglicht. Das Werkzeug wird zusätzlich durch vier Segmente an der Aufnahme geführt, welche in die entsprechenden Vertiefungen im Werkzeug eingreifen und das Drehmoment aufnehmen. Dieser einfache, aber sehr effektive Aufbau der Verbindung, macht das flexturn® System im Vergleich zu Hohlschaftsystemen relativ kostengünstig.
Artikel erschienen in WT 99 auf Seite 8.
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