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Tiefbohrmaschine für mittelgroße Bauteile
Nach der Devise "weniger ist mehr" wurde bei der MF1000 2F auf die aufwendige und teure Kippanordnung verzichtet. Dadurch können viele Komponenten fertigungstechnisch vereinfacht werden, was der Maschine zu einem besonders guten Preis-/Leistungsverhältnis verhilft.
Ansonsten bietet die MF1000 2F die bewährten IMSA-Merkmale wie die Gantry Bauweise, deren Aufbau rund vier Mal steifer ist als der von Ständervarianten, außerdem ein Autofokussystem, eine elektronische Feder sowie komplett getrennte Komponenten zum Fräsen und Bohren. Das Ergebnis: eine kompakte und preiswerte Maschine zum Tiefbohren, Bohren, Gewindeschneiden und Fräsen.
Mit einem Bearbeitungskubus von 1400 x 835 x 1000 mm sind vor allem kleinere bis mittelgroße Formen in einer Aufspannung bearbeitbar. Das typische Produktspektrum auf dieser Maschinenbaureihe sind Formplatten, Heißkanalbauteile und Formhälften mit einachsiger Schwenkung. Auf der EMO 2007 wird die Baureihe 2F zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Dies geschieht in Verbindung mit dem intelligenten und hochflexiblen Spannsystem von FCS, das in Deutschland ebenfalls von Pfleghar vertrieben wird.
Artikel erschienen in WT 99 auf Seite 58.
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